Dienstag, 27. Januar 2015

Der Zug des Lebens



 Das Leben ist wie eine Zugfahrt. 
Mit all den Haltestellen, Umwegen und Unfällen. 

Wir steigen ein und da treffen wir auf unsere Eltern, 
und denken uns, dass sie immer mit uns reisen werden. 

Aber an irgend einer Haltestelle werden sie aussteigen
 und wir werden unsere Reise alleine fortsetzen. 

Genauso werden andere Personen in den Zug steigen. 
Unsere Geschwister, Freunde, Cousins, 
sogar die Liebe unseres Lebens. 

Viele werden aussteigen und eine grosse Leere hinterlassen. 
Bei anderen werden wir gar nicht merken, 
dass sie ausgestiegen sind!! 

Es ist eine Reise voller Freude, Leid, Begrüssungen 
und Abschiede. Der Erfolg besteht darin eine gute Beziehung 
zu allen Passagieren zu haben. 

Das grosse Rätsel für uns alle ist, dass wir nie wissen werden 
an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. 

Deshalb müssen wir leben, lieben, verzeihen und 
immer das Beste geben. Damit, wenn der Moment gekommen ist 
 an dem wir aussteigen müssen und 
unser Platz leer bleibt, nur schöne Gedanken an uns bleiben, 
die für immer im Zug des Lebens weiter reisen werden!!!







Letzte Woche sind zwei liebe Menschen 
aus meinem Lebenszug ausgestiegen.
Und da die Geschichte nun gerade so gut zu 
meinen Gedanken passt, poste ich sie,
auch wenn sie bestimmt schon viele von euch kennen.

Einer von den zweien war mein erster und bester Chef,
Er hat mich schon bei meiner Berufswahl beraten,
ich durfte schon lange vor der Lehrzeit,
bei ihm im Betrieb schnuppern und was lag dann
 näher als dort auch meine Ausbildung zu machen.

Er war ein sehr korrekter, umgänglicher und 
liebenswerter Chef und er hat uns Azubis
zu allem Beruflichenwissen auch
seine Werte und Weltanschauung vermittelt.

Gern erinnere ich mich an den Glückspfennig, den 
er mir zu meinem gerade bestanden Führerschein,
mit einem kleinen Segensspruch überreichte.
Erst als meine Kinder Fahranfänger waren,
 wurde mir bewusst das auch er sich damals 
Sorgen um mich machte.  



Montag, 19. Januar 2015

Sonjas Alphabet -D



Sonja von Dreamlightpictures hat schon öfters zu der 
netten Aktion - das ABC der Lieblingsdinge aufgerufen.




Ich mache zwar keine so professionelle Fotos wie Sonja, aber
zum Buchstaben D ist mir auch einiges eingefallen
und somit bin ich gerne einmal dabei.






Daheim
bin ich am liebsten,  
in meinem Garten wursteln, 
backen, kochen,dekorieren, 
basteln, nähen, Gäste verwöhnen ......





Dresden 
auch wenn ich sehr gerne Daheim bin 
und schnell Heimweh bekomme,
 der Blick über den Tellerrand lohnt sich alle mal.
Und so wird uns unser nächster Urlaub nach Dresden, 
in die Sächsische Schweiz und nach Prag führen.
Ich hoffe die momentanen Unruhen 
in Dresden haben sich bis dahin gelegt,
wer hätte denn gedacht das man sogar bei 
einem Urlaub in Deutschland Angst haben muss.





 Dunkelheit 
am Morgen, ist für mich als Mogenmuffel 
eine echte Last, man steht doch viel leichter auf,
 wenn einen die Sonne an der Nase kitzelt.
Am Abend find ich Dunkelheit schön,
ich mache früher Feirabend, 
man kann am Feuer sitzen
oder sich auf dem Sofa einkuscheln.
Die Energie fährt mit Einbruch der Dunkelheit 
automatisch runter und es wird gemütlich.


 

 
Dahlien 
sind neben Tulpen, Hortensien 
und Rosen meine liebsten Blumen

 

 
Dinnete und Datschi
Datschi in XXL und Dinnete (Schwäbische Pizza) steht,
 seit es unser Backhäusle gibt, öfter auf dem Speisseplan. 
Gerne schreib ich euch mein Lieblingsrezept für Dinnete auf:

Hefeteig:

1000g Weizenmehl 550 
1 Würfel Hefe
25g Salz
700 ml Wasser 

 aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen
 und ca. 1 Stunde gehen lassen
danach in ca. 10 Teigportionen teilen, 
zu Bällchen formen und 10 min. ruhen lassen

Belag:
 2 Becher Schmand
60g Mehl
2 Eier
1/2 Teel Salz
Knoblauchpulver und Pfeffer
verühren.

3-4 Zwiebel 
 1/2 Lauch in Ringe schneiden
in etwas Butterschmalz andünsten, 
abkühlen und unter den Schmandteig heben.

Teigportionen in Form einer Pizza ausziehen
Belag darauf streichen und mit  

400g geräucherter Speck 
in Würfel geschnitten.
Kümmel darauf streuen 

Im Backofen bei 250° C ca. 20min
Im Holzofen 300° ca. 6min 
backen.





Dankbar.....
....bin ich für mein Leben, mit allen kleinen
 und großen Sorgen, die so ein Leben mit sich bringt
und allen Momenten die man nie missen möchte.

.......für bald 25 Jahre Ehe mit dem besten Mann der Welt

.......für meine tollen Kinder

.....das wir alle mehr oder weniger Gesund sind,
was sind schon ein paar Zipperlein.

.......für meine Freunde und unsere große Familie

....... für meine vielfältige Arbeit -mit den Ferienwohnungen,
in der Hausverwaltung, im Büro, im Käswagen
und in der Kirche- das alles macht mir sehr viel Spaß.

....für meine Aufgaben und Mitstreiter im Ehrenamt, auch wenn mir dies
immer schwerer fällt. Immer weniger sind bereit sich zu engagieren 
und es ist schon ein Kraftakt einen Kuchenverkauf zu organisieren,

......bin ich, das ich Zufrieden sein kann, 
Ich muss feststellen, damit haben immer 
mehr Menschen Probleme, auch wenn es ihnen gut geht.





So geschafft, nun ist mir doch mehr zum Buchstaben
eingefallen wie Anfangs gedacht. 

Liebe Sonja, ich glaub ich bin das nächst mal wieder dabei.

 

Montag, 12. Januar 2015

Liberté - Egalité - Fraternité



Wenn ich die beeindruckenden Bilder 
vom Gedenkmarsch in Paris sehe,
bei dem Menschen aller Religionen und Nationen sich für 
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erheben, 
keimt Hoffnung auf, das wir Weihnachten 
nicht vergeblich gefeiert haben.




Wenn der Gesang der Engel verstummt ist,
Wenn der Stern am Himmel untergegangen,
Wenn die Könige und Fürsten heimgekehrt,
Die Hirten mit ihren Herden fortgezogen sind,
Dann erst beginnt das Werk von Weihnachten:
Die Verlorenen finden,
 Die Zerbrochenen heilen,
Den Hungernd zu essen geben, 
Die Gefangene freilassen, 
Die Völker aufrichten, 
Den Menschen Frieden bringen, 
In den Herzen musizieren.

Irisches Weihnachtslied 


Mittwoch, 31. Dezember 2014

Eingeschneit zum Jahreswechsel...............





................noch nicht ganz,
aber die Ruhe tut gut, 




es ist alles so friedlich und ruhig, 
die Zeit scheint still zustehen.




Keiner fährt wenn er nicht muss.
Man plaudert beim Schneeschaufeln,
 mit den Nachbarn und den Fußgängern 
die ihre Besorgungen lieber per pedes erledigen.




Gestern haben wir das Jahr dann
mit einem wunderschönen Backtag abgeschlossen.
Idyllischer und gemütlicher, als in dieser Schneelandschaft
 ging es fast nicht mehr.

 



Es gab leckere Backhaus Steaks, Laugenzöpfle und Brezeln,
 Bierbrot, schwäbisches Bauernbrot mit Walnuss und 
der Ursprung des Backhauses, 
Holzofenbrot nach einem Rezept meiner Oma. 

Früher, wir hatten noch keinen eigenen Fernseher, 
durften wir immer am Samstagabend nach dem wöchentlichen Bad,
 bei meiner Oma Fernseh schauen und dabei verwöhnte
sie uns Kinder mit leckerem selbstgebackenem Brot mit Butter 
und Apfelschnitzen.




Das Backhaus mein liebstes, aber auch unser 
aufwendigstes Familienprojekt des Jahres 2014.

Ich hoffe das wir auch im kommenden Jahr 
wieder viele schöne Backtage erleben dürfen
und vielen Menschen Freude mit unserm Brot bereiten können.
Denn wenn auch viel gerne unser Brot kaufen möchten,
ist der Aufwand leider zu groß und unbezahlbar.
Diese Brot kann ich nur immer mal 
wieder an liebe Menschen verschenken. 


 


So nun möchte ich euch Allen, von Herzen ein schönen Jahreswechsel 
wünschen ob gemütlich zu Hause im kleinen Kreis oder auf der großen Party.

Viele unvergessliche Erinnerungen an das alte Jahr,
aber auch alles Liebe und Gute für 2015.
Vor allem Gesundheit, Glück, Frohsinn, Schaffenskraft, 
aber auch die nötige Ruhe und Freiräume
für neue Ideen und Kreativität.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Der Advent....



....ist inzwischen auch bei mir angekommen.




Auch wenn mich, in der Woche 
vor dem ersten Advent,
eine fiese Grippe etwas ausgebremst hat,
konnte ich inzwischen meine 
Adventsdeko fertig stellen.




Inspiriert hat mich in diesem Jahr 
besonders die Landlust.




Und so wurde meine Küche mit viel 
natürlichem Material, wie Moos, Lärchenzapfen, 
Mistelzweige, Blütenstände von der echten Waldrebe 
und bläulich schimmernder Zypressenreisig dekoriert.




Mit ein bisschen Silber und grau passt die Deko 
nun super zu meiner Landhausküche. 




Auch der Tischläufer den ich noch schnell aus einem 
restlichen Stoffstück genäht habe, harmoniert gut
mit meinen blaugrau, gestreiften Vorhängen.




Ich hoffe das nun auch bei mir 
die besinnliche Zeit kommt.






Montag, 10. November 2014

Es duftet........


.......nach gebrannten Mandeln, Glühwein,
Würstchen und mehr.




Eher ungeplant lockt uns das Riesenrad,
während eines Verdauungsspaziergang
(nach einem leckeren Burgunderbraten aus dem Holzofen)
am Sonntag auf die Lindauer Insel
zum alljährlichen Jahrmarkt.

Zufällig liebe Freunde getroffen und 
ganz spontann einen netten Abend mit Glühwein 
und gebrannten Mandeln verbracht.




Ein Fahrt mit dem Riesenrad durfte natürlich 
nicht fehlen, auch wenn bei mir in 40 Meter Höhe 
 ein mulmiges Gefühl aufkam, die Aussicht war toll,
die Bilder leider Dank der Höhenangst nicht so prickelnd. 

*grins*